ohne Bank?

Bei uns gibt es seit der Finanzkrise 2008 den Arbeitskreis „ohne Bank“ der regelmäßig eine spannende Frage diskutiert:

Wie weit käme die Wirtschaft ohne Banken?

Das hört sich nur auf den ersten Blick albern an. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass (mal abgesehen von der reinen, technischen Kontoführung) Banken für viele Themen wirklich nicht gebraucht werden:

  • Unternehmensnachfolge lässt sich alternativ organisieren, indem ein Senior seinen Betrieb in eine Genossenschaft oder Kommanditgesellschaft einbringt, wo das Kerngeschäft fortgeführt wird. Aus den Erträgen, die das System mit seinen früheren Kunden macht, erhält er sein Altersruhegeld.
  • Investitionen lassen sich zum Teil dadurch vermeiden, dass Unternehmen sich zusammen tun. Normalerweise braucht ein Betrieb nämlich keinen Kredit – sondern z.B. die Maschine. Aber die existiert möglicherweise bereits irgendwo und ist nicht ausgelastet.
  • Unternehmensnetzwerke optimieren den Einsatz von Ressourcen möglichst so, dass kein oder wenig Investitionsbedarf besteht. Jedes Geschäft das ohne Fremdfinanzierung gemacht werden kann ist eine willkommen Gelegenheit, die Abhängigkeit von Banken zu reduzieren. Und das gefällt aus einem bestimmten Blickwinkel sogar auch den Banken – weil es messbar Ihr Rating verbessert.

Setzen Sie nicht nur die Banken in Wettbewerb zueinander.
Schaffen Sie Wettbewerb durch alternative Geschäftsmodelle!