Gesellschaft verändert sich. Arbeit auch!

Am Anfang jeder gelungenen Zusammenarbeit im Fortbildungsbereich steht zunächst eine gemeinsame Vorstellung von der Ausgangssituation und von Zielen. Auch Ressourcen spielen dabei eine Rolle – von Bildungsurlaub bis Freizeit und von Arbeitszeit bis Geld.

Es geht um die Synchronisation der Interessen von Unternehmen und Arbeitnehmern. Das ist eine zwingende Voraussetzung für erfolgreiche Bildungsarbeit! Mit einigen Thesen möchten wir Einblick geben in unsere Art zu denken.

These 1: Das Nord-/Süd-Gefälle im Bildungsbereich liegt daran, dass im Süden mehr Geld verfügbar ist.

Das glauben wir nicht. Wir glauben das Gegenteil ist der Fall. Der Süden kommt wirtschaftlich mit den Herausforderungen der Zeit besser zurecht, weil dort mehr in Bildung investiert wird – sowohl von Unternehmen als auch von den Arbeitnehmern.

These 2: Die Wirtschaft hat keinen Nachwuchsmangel.
Sie muss vorhandenen Nachwuchs besser fördern!

Natürlich ist das sehr „schwarz/weiß“ formuliert – aber es macht schon Sinn mal darüber nachzudenken, ob Unternehmen genug über die beruflichen Ambitionen ihrer Mitarbeiter wissen. Und vielleicht werden Mitarbeiter auch zu wenig informiert, welche Möglichkeiten es gäbe – von Bildungsurlaub bis staatliche Förderung.

Natürlich ist es ein Problem, dass knapp 1/3 der sogenannten Babyboomer rein zahlenmäßig nicht durch Nachfolger ersetzt werden kann (Bevölkerungspyramide). Aber offene Gespräche mit Mitarbeitern und gezielte Fortbildungsangebote können etwas dazu beitragen, dass der „Staffelstab“ erfolgreich an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

These 3: Junge Menschen sind weniger bereit Verantwortung zu übernehmen als die ältere Generation.

Das ist Unsinn – umso mehr als es in der Generation der Babyboomer ja auch massenhaft Leute gibt, die sich viel lieber mit sich selbst befassen als Verantwortung zu übernehmen. Die Frage dürfte also eher sein, ob wir die jungen Menschen von heute genug gefördert haben – und was wir ggfs. ändern müssen.

These 4: Für den Mittelstand ist die Fortbildung der Mitarbeiter nicht finanzierbar.

Wir sagen es nicht gern – aber das stimmt zum Teil. Einerseits sind hochwertige Bildungsangebote durchaus auch teuer aber andererseits sind fachliche Fehlentscheidungen oder Führungsfehler aber manchmal viel teurer. Ein Teufelskreis …

Oft findet Fortbildung entweder gar nicht oder auch relativ unkoordiniert statt. Um das zu optimieren bietet TEAM inhalt.com eine (kostenlose) Bildungsbedarfsermittlung für Unternehmen und Arbeitnehmer an. Dabei berücksichtigen wir Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Bundesagentur für Arbeit (z.B. Aufstiegs-BaFöG, Qualifizierungschancengesetz (ESF), KfW-/BAFA-Programme). Aus Arbeitnehmersicht spielt auch das Thema Bildungsurlaub eine Rolle.


Die Bereitschaft zur Fortbildung
entsteht bei Mitarbeitern durch klare Perspektiven!

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